Steuerungstechnik

Schlankheitskur für die Automatisierung

Klare Strukturen, transparente Prozesse sowie standardisierte und modulare Softwareentwicklung schaffen Sicherheit

Bei der Entwicklung von Automatisierungsprojekten setzt Pantec Automation auf klare Strukturen, transparente Prozesse sowie standardisierte und modulare Softwareentwicklung. In enger Zusammenarbeit erarbeiten die Spezialisten aus dem liechtensteinischen Ruggel Lösungen, die für die Kunden schlank und kalkulierbar sind.


PHOENIX heisst der «Automatisierungsbeschleuniger» von Pantec. Das Toolset hält die Prozesse in Entwicklungsprojekten schlank und transparent. Damit reduziert sich der Aufwand massiv – laut den Verantwortlichen um bis zu 50 Prozent. Zwar bedingt das strukturierte Vorgehen einen grösseren Initialaufwand, doch im Sinne einer gesamtheitlichen Projektbetrachtung lassen sich viele Entwicklungsstunden sparen. Für die Kunden bedeutet dies eine schnellere Time-to-Market und damit einen Wettbewerbsvorteil.

Factbox/Highlights

  • PHOENIX ermöglicht Reduktion des Entwicklungsaufwandes um bis zu 50%

  • Einheitliches Verständnis über die Systemanforderungen aller am Projekt Beteiligten

  • Effiziente Softwareentwicklung und strukturierte Softwarearchitektur

  • Frühzeitige Aufdeckung und Klärung kritischer Punkte im Vorfeld der finalen Entscheidung

Einheitliches Verständnis als Basis

Die Basis bildet das Requirement Engineering. Gemeinsam mit dem Kunden ermitteln, strukturieren und prüfen die Spezialisten dessen Anforderungen. Dieser Schritt ist zentral, denn er schafft ein einheitliches Verständnis. Dies erleichtert die Zusammenarbeit zwischen allen am Projekt beteiligten Personen und sorgt von Anfang an für Klarheit. In einem ersten Schritt werden die Anforderungen erhoben und analysiert, anschliessend spezifiziert und bewertet. Oftmals decken die Ingenieure von Pantec Widersprüche auf, die sich bereits hier klären lassen.

In allen Phasen stehen den Entwicklern standardisierte Methoden und Werkzeuge zur Verfügung. Dies sind beispielsweise UML-basierte Templates. Auf strukturierte Arbeitsweise und die enge Zusammenarbeit legt das Unternehmen viel Wert – denn nur so lassen sich die Anforderungen lückenlos erfassen und klar definieren. Aus diesen Schritten resultiert ein verständliches Pflichtenheft, auf das die verschiedenen Partner jederzeit zurückgreifen können.

Den Überblick nicht verlieren

Auch für das Projektmanagement hat Pantec ein eigenes Tool geschaffen: «Phoenix Project Management» hilft bei der Planung, Steuerung und Überwachung von Terminen, Kosten und Inhalten. Es beinhaltet Eckpfeiler wie Zieldefinition, Zeit- und Meilensteinplanung, Projektstrukturplan, Beschreibung der Arbeitspakete, Ressourcenplanung und formellen Projektabschluss. Damit behalten die Spezialisten auch in komplexen Automatisierungsprojekten jederzeit den Überblick und der Prozess ist für die Kunden transparent.

Effiziente Softwareentwicklung

Die Ableitung der benötigten Funktionalitäten aus dem Pflichtenheft führt zu einer strukturierten Softwarearchitektur. Das Framework bietet neben einem standardisierten Betriebssystem auch eine vollständige Entkoppelung der Software zur Hardware. Ausser der hohen Stabilität ist vor allem die Modularität ein grosser Vorteil – so sind die Anlagen jederzeit problemlos erweiterbar. Technologiebibliotheken mit Basisfunktionalitäten und die automatische Codegenerierung beschleunigen den Softwareentwicklungsprozess und vereinfachen die Reproduzierbarkeit

Klare Strukturen, transparente Prozesse sowie standardisierte und modulare Softwareentwicklung – mit Phoenix hat Pantec für Biontec die neue Steuerungsgeneration der RTM-Anlagen umgesetzt.

Das Requirement Engineering bildet die Projektbasis: Gemeinsam mit dem Kunden ermitteln, strukturieren und prüfen die Spezialisten von Pantec dessen Anforderungen

Interview mit Daniel Hüsler, Projektverantwortlicher bei BIONTEC

Wo kam Phoenix bei Ihnen zum Zug?

Pantec hat für uns mit Phoenix die neue Steuerungsgeneration unserer Resin-Transfer-Molding-Anlagen umgesetzt. Damit fertigen wir Carbonfaser-verstärkte Kunststoffe.

Welches waren die besonderen Herausforderungen im Projekt?

Die grosse Herausforderung war, die Steuerung in eine optimierte Anlagengeneration zu integrieren. Ausserdem war der Zeitplan eng: Wir brauchten die Anlage für einen neuen Fertigungsauftrag bis zu einem fixen Termin – Verspätung ausgeschlossen.

Wie viele Stunden Entwicklungszeit konnten Sie dank Phoenix sparen?

Wir haben nicht gespart, sondern investiert. Dank Phoenix arbeiten unsere Anlagen aber in der Produktion zuverlässig, gleichzeitig können wir sie quasi im laufenden Betrieb weiterentwickeln. Ausserdem gehen wir davon aus, dass wir den engen Zeitplan für die Neuimplementierung auf einer anderen Programmbasis als Phoenix wohl nicht hätten realisieren können.

Welche Vorteile hatte Phoenix für Sie?

Neben der Möglichkeit, die zuverlässige Produktion mit einer stetigen Weiterentwicklung zu verknüpfen, können wir mit der Phoenix-Steuerung stärker in den Prozess eingreifen. Ausserden erhalten wir wesentlich bessere Analysedaten. Diese helfen uns bei der Qualitätssicherung und sorgen ausserdem für schnellere und sicherere Hochlaufprozesse.

Wie verlief die Zusammenarbeit mit Pantec?

Die Zusammenarbeit mit Pantec war äusserst partnerschaftlich. Die Ansprechpartner haben unsere Bedürfnisse verstanden und perfekt in das Produkt umgesetzt. Die Spezialisten haben unser Prozess-Know-how in Startsitzungen und laufend im Projekt abgeholt. Das Resultat war eine optimale Zuverlässigkeit und Effizienz. Wir waren stets über den Stand und den Projektfortschritt informiert – das hat sehr viel Vertrauen geschaffen.