Vom Fernzugriff zur
digitalen Serviceplattform
Die mbk Maschinenbau GmbH ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schweißmaschinen für die Bau- und Betonindustrie. Gemeinsam mit Pantec hat das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren eine digitale Reise begonnen, die mit einer stabilen Fernwartung startete und sich Schritt für Schritt zu einer umfassenden IoT-Lösung entwickelte. Heute verfügt mbk über eine moderne Basis für Datenzugriff, Prozessverständnis und digitale Services – und bereitet mit dem „Omnia“-Portal die nächste Entwicklungsstufe vor.
Die mbk Maschinenbau GmbH zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Schweißmaschinen für die Bau- und Betonindustrie. Mit der MSM-350 bietet das Unternehmen eine hochflexible Anlage zur vollautomatischen Produktion CAD-basierter Bewehrungsmatten für Betonfertigteile und kundenspezifische Matten.
Digitalisierung als strategischer Schritt
Seit über sechs Jahrzehnten entwickelt mbk hochspezialisierte Schweißanlagen für die Bau- und Betonindustrie und zählt heute zu den technologischen Marktführern weltweit. In letzter Zeit stellte sich zunehmend die Frage, wie sich Servicequalität und globale Maschinenbetreuung durch neue digitale Lösungen weiter verbessern lassen, ohne die Komplexität für Kunden oder interne Teams zu erhöhen. Erste digitale Ideen waren vorhanden – ein konkretes, skalierbares Konzept für ein IoT-Portal jedoch noch nicht.
Mit dem Wunsch, praxisnah Erfahrungen zu sammeln und die tatsächlichen Potenziale Schritt für Schritt zu entdecken, begann mbk gemeinsam mit Pantec ein Projekt, das konsequent auf einen Grundsatz setzte: Erst beginnen, dann verfeinern – Digitalisierung entsteht im Tun.
Ein erster Meilenstein: Remotezugriff als Ausgangspunkt
Der Einstieg erfolgte bewusst schlank und pragmatisch: Mit IXON Cloud wurde eine stabile, sichere und weltweit verfügbare Fernwartungslösung aufgebaut. Für die Serviceorganisation von mbk brachte dieser Schritt sofort spürbare Vorteile:
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direkte Unterstützung für Kunden, ohne unnötige Reisezeiten
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schnelle Diagnose- und Korrekturmöglichkeiten
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sichere, konsistente Zugriffspfade für alle Servicetechniker
Diese erste Phase legte die Basis für alles Weitere. Sie zeigte, wie wertvoll digitale Berührungspunkte im Alltag sind – und sie schuf intern Akzeptanz für eine moderne, serviceorientierte Maschinenwelt.
Das einfach zu konfigurierende IXON-Portal bietet mbk sicheren VNC- und HTTP-Webzugriff und ermöglicht durch Dashboarding die Visualisierung sowie Analyse der Maschinendaten auf Maschinenebene.
Der Weg zum IoT-Portal: Schrittweise Entwicklung statt Perfektion am Reißbrett
Mit dem stabilen Fundament aus Remotezugriff und verfügbarer Maschinendaten eröffnete sich mbk die Möglichkeit, die digitale Entwicklung gezielt voranzutreiben. Die gewonnenen Einblicke machten erstmals sichtbar, welches Potenzial in den vorhandenen Daten liegt, und bildeten die Grundlage für die sukzessive Umsetzung konkreter Use Cases. Aufbauend auf dieser Basis entwickelten sich drei zentrale Schritte, die den Weg hin zu einem modernen, IoT-basierten Serviceportal prägten:
1. Implementierung und Visualisierung von Standard-Dashboards
Mit der Verfügbarkeit des IXON-Portals und der erfolgreichen Anbindung der ersten Maschinen entstand die notwendige Transparenz, um die digitale Entwicklung aktiv voranzutreiben. Zunächst wurden Standard-Dashboards implementiert, die zentrale Performancedaten, Maschinenzustände und Output-Kennzahlen sichtbar machten und damit das Potenzial der Maschinendaten unmittelbar aufzeigten.
2. Entwicklung erster Service-Use-Cases
Danach rückte der Service stärker in den Fokus. Auftragsverläufe, Fehlermeldungen und weitere relevante Informationen wurden strukturiert ausgewertet, wodurch erste konkrete Use Cases entstanden, die direkt die Effizienz in Diagnose und Support steigerten.
3. Aufbau kundennaher Use-Cases für Produktivität und Verfügbarkeit
Schließlich entwickelten sich die Ideen weiter in Richtung Anlagenverfügbarkeit und Produktivität. Es entstanden Ansätze für vorausschauende Wartung, Mustererkennung bei Störungen sowie Prozessoptimierungen durch Analyse einzelner Funktionsmodule – der Blick verschob sich von der reinen Datenanzeige hin zu digitalen Services, die messbaren Mehrwert für mbk und die Betreiber der Anlagen schaffen.
Diese initialen Schritte bildeten für mbk einen zentralen Baustein: Sie schufen nicht nur Transparenz über die eigenen Maschinen und deren Daten, sondern legten zugleich die Grundlage, um ein modernes, IoT-basiertes Serviceportal zu spezifizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse aus ersten Dashboards, Service-Use-Cases und Prozessanalysen ermöglichten es mbk, die Anforderungen präzise zu definieren und die Umsetzung zielgerichtet vorzubereiten.
Eine Förderung unterstützte mbk in dieser Phase, indem sie zusätzlichen Raum für Know-how-Aufbau eröffnete. Entscheidend war jedoch etwas anderes: Der frühe Start und die Bereitschaft, im echten Betrieb zu lernen. Genau daraus entwickelte sich die Klarheit für die weiteren Ausbaustufen.
Predictive Maintenance im IoT-Portal: Anhand einfacher Zähler und empirischer Daten zur Abnutzung können Ersatzteilwechsel, wie bei dieser Hubwinde, zuverlässig vorhergesagt und geplant werden.
Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Die Zusammenarbeit zwischen mbk und Pantec war geprägt durch kurze Wege, offene Diskussionen und ein gemeinsames Ziel: Lösungen zu schaffen, die im Maschinenbaualltag tatsächlich funktionieren.
Pantec brachte dabei seine technische Erfahrung mit Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen ein – mbk seine tiefgreifende Expertise im Maschinenbau, im Service und in den Erwartungen der internationalen Kundschaft.
Dieses Zusammenspiel ermöglichte schnelle Fortschritte und ein Produkt, das sowohl technisch sauber als auch anwendungsnah gestaltet ist.
Ergebnis: Digitale Plattform mit echten Mehrwert
Mit dem neu geschaffenen IoT-Portal hat mbk einen entscheidenden Schritt in Richtung moderner, datengetriebener Maschinenservices gemacht. Die Plattform bietet:
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Transparenz über Maschinenzustände in Echtzeit
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Basis für vorausschauenden Service und planbare Wartung
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Optimierte Betreuung internationaler Kunden, unabhängig von Standort und Zeitzone
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Weniger Stillstandszeiten durch schnellere Reaktions- und Diagnosemöglichkeiten
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Fundierte Grundlage für ein modernes, IoT-basiertes Serviceportal: Die gewonnenen Erkenntnisse aus ersten Dashboards, Service-Use-Cases und Prozessanalysen ermöglichen es mbk, Anforderungen präzise zu definieren und die Umsetzung zielgerichtet vorzubereiten.
Darüber hinaus stärkt die Lösung die Position von mbk als technologischer Innovationsführer in der Branche – ein sichtbares Signal an bestehende und zukünftige Kunden.
Mit dem Alarm-Analyse-Tool gewinnen mbk Service und Anlagenbetreiber wertvolle Einblicke, erkennen Engpässe und Schwachstellen im Betrieb und steigern so die Produktivität.
Ausblick: Kontinuierliche Weiterentwicklung als Prinzip
Das heute implementierte IoT-Portal bildet die Grundlage für die Umsetzung eines professionellen IoT-basierten Service- und Supportportals. Weitere Funktionen werden aktuell spezifiziert.
Die wichtigste Erkenntnis aus dem Projekt: Digitalisierung entsteht nicht durch langwierige Planung, sondern durch konkrete Schritte, die fundierte Erfahrungen ermöglichen.
mbk hat diesen Weg eingeschlagen – und ist nun hervorragend positioniert, seine digitalen Services kontinuierlich auszubauen.
Die Zusammenarbeit mit Pantec hat uns geholfen, unsere Digitalisierungsziele mit einem klaren, pragmatischen Ansatz umzusetzen. Besonders wertvoll war die Möglichkeit, früh mit einem funktionalen System zu arbeiten und daraus die richtigen Schlüsse für den weiteren Ausbau zu ziehen.
Philip Schmid, mbk Maschinenbau GmbH
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