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Maschinensteuerung: das bestgeeignete System

Highflyer Dank 6-dimensionaler Evaluierung

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Markus Hanefeld

Business Development

Die Entscheidung für ein neues Steuerungssystem ist für einen Maschinen- oder Anlagenbauer mit weitreichenden Konsequenzen verbunden. Oft wird auf technische und kommerzielle Faktoren fokussiert, die ganze Thematik ist aber wesentlich vielschichtiger. Denn auf den ersten Blick kauft man nur" ein neues Steuerungssystem, in Wahrheit aber geht man eine langfristige Partnerschaft mit einem Hersteller ein, welche weit über das Produkt hinausreicht. 

Ein strukturierter Evaluierungsprozess hilft, effizient zum bestgeeigneten Partner zu kommen.

Die Gründe für einen Steuerungswechsel sind vielfältig. Abgekündigte Komponenten, zunehmende Maschinenausfälle wegen elektronischen Defekten, steigende Komplexität in der Software, zu hohe Kosten, Ersatzteilprobleme oder unzulängliche technische Funktionalität sind häufige Auslöser, sich beim Steuerungssystem nach Alternativen umzusehen.

Die Freude darüber hält sich bei den Verantwortlichen im Regelfall in Grenzen. Denn die aktuellen Strukturen und Ressourcen sind perfekt auf das Bestandssystem eingespielt und die Umstellung bedeutet neben dem Investitionsaufwand auch ein gewisses Risiko. Die gute Nachricht: Ist die neue Steuerungsplattform einmal eingeführt, bringt sie einen enormen Nutzen. Sie vereinfacht den kompletten Produktlebenszyklus einer Maschine von der Entwicklung bis zum End Of Life und dem Übergang zur nächsten Generation.

Wichtig dabei: es gibt im Regelfall einen bestgeeigneten Anbieter, der perfekt zu Ihnen und Ihren Anforderungen passt. Das können technische, mitunter aber völlig andere Anforderungen sein. Fakt ist: mit dem für sie am besten passenden Steuerungssystem bzw. Hersteller bauen sie sich für die nächsten 5 -10 Jahre ein Fundament, auf dem Sie die Wertigkeit ihrer Maschine und die Effizienz ihrer Prozesse signifikant verbessern können! 

Unzählige Steuerungssysteme am Markt: aber welches passt am Besten?

Die am Markt verfügbaren Standardlösungen decken grundsätzlich ein breites  Anwendungsfeld ab. Mit PLC, Servo Drives, Safety und HMI bis hin zu passender integrierter Software Entwicklungsumgebung bieten diese Systeme alle Steuerungsfunktionalitäten aus einer Hand. Aber: die Systeme bieten auf Produktebene im Detail betrachtet spezifische Eigenschaften, welche in der konkreten Anwendung zum Vorteile oder zum Fallstrick werden können.

Und nicht nur das: mit dem Steuerungssystem kaufen Sie nicht nur ein Produkt, sondern gehen auf einer strategisch höchst relevanten Ebene mit dem Hersteller eine enge, langfristige Beziehung ein. Wenn dieser Partner nicht zu Ihnen und Ihren Anforderungen passt, ist auf verschiedensten Ebenen mit - teils gravierenden - Problemen zu rechnen.

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"Mit dem Wechsel des Steuerungssystems bietet sich ein enormes Potential, in allen Aspekten der Wertschöpfungskette sowie der Maschinenperformance selbst Verbesserungen zu erzielen. Die Kehrseite: Entscheiden Sie sich für ein weniger geeignetes oder gar unpassendes  System, kann der Schaden massiv bis existenzbedrohend sein!"

Stefan Safran

Leiter Business Unit

Was bedeutet das für die Steuerungsauswahl?

Natürlich bleibt ein zentraler Fokus beim Wechsel des Steuerungssystems auf der technischen Ebene. Hier ist wichtig, dass die Anforderungen rund um die Maschine mit einem tiefen Verständnis der Steuerungstechnik analysiert werden und die wirklich kritischen Faktoren festgemacht werden. Das ist eine wichtige Grundlage, um die technischen Risiken der Entscheidung zu minimieren.


Die Risiken lauern (nicht nur) in der Technik!

Alle Prozesse von der Entwicklung über die Produktion bis zum Verkauf und Support hängen direkt am Steuerungssystem oder mit dem Hersteller zusammen. Die Risiken in diesen Bereichen können die technischen Risiken bei weitem überwiegen - und müssen daher in einer professionellen Betrachtung ebenso berücksichtigt werden!

Risiken beim Steuerungswechsel - Beispiele

Prozesstechnik

Technik

Ein aus technischen Gesichtspunkten falsch gewähltes Steuerungssystem kann im besten Fall mit Workarounds oder teuren Upgrades gelöst werden – im schlimmsten Fall ist eine komplette Neuentwicklung erforderlich.

Technischer_Support

Vertrieb

Die Hersteller der Steuerungssysteme unterliegen durch Markt- und politische Gegebenheiten teilweisen und kompletten Einschränkungen beim Einsatz oder Export. Die Konsequenz für Ihr Unternehmen bei Kooperation mit solch einem Hersteller: Umsatzentgang oder hohe Strafen.

Ressourcen

Know How

Moderne Steuerungssysteme benötigen sowohl auf 1. und 2. Level Ebene kompetente und zuverlässige Unterstützung und Betreuung. In puncto Applikationsunterstützung haben die verschiedenen Hersteller alle ihren eigenen strategischen Fokus (von Produktanbieter bis hin zum applikationsnahen Solution Provider), die Qualität und Intensität ist oft auch stark abhängig von der Grösse des Maschinenbauers. Hat der Maschinenbauer keinen Zugriff auf dieses Know How, können Weiterentwicklung und Service nicht gewährleistet werden. 

Ersatzteile

Service und Support

Die Unterstützung der Hersteller im Bereich des Service und Supports hängt oft von seinen geographischen Schwerpunkten – und sollte daher in den für Sie wichtigen Zielmärkten eine aktive Präsenz zeigen. Der für Sie bestgeeignete Hersteller unterstützt Sie beim Thema der Lieferfähigkeit bei Ersatzteilen, bei der Abwicklung von Reparaturen und stellt auch sicher, dass Sie als OEM das Ersatzteilgeschäft machen und nicht lokale Anbieter.

Das unterschätzte interne Risiko - Systemwechsel als Change Prozess

Die erfolgreiche Einführung eines neuen Steuerungssystems erfordert eine enorme Veränderungsbereitschaft in ihrer Organisation - sowohl auf der persönlichen als auch der organisatorischen Ebene. Denn eine neue Lösung bringt bestehende (Macht) Strukturen unter Druck: Der Wissensvorsprung Einzelner geht verloren, die Loyalität zu Bestandspartnern wird infrage gestellt, Prozesse müssen adaptiert werden. All das generiert im Regelfall einen massiven Widerstand, der das gesamte Projekt gefährden kann!

Die Lösung: Strukturierter Prozess statt willkürlichem Vorgehen

Unabhängig wie Sie den Steuerungswechsel anpacken: Das Ziel sollte unter Berücksichtigung aller relevanten Risikogruppen die Entscheidung für das bestgeeignete System sein.

Grundsätzlich gibt es zur Entscheidung unterschiedliche Wege. Oftmals ist der erste Weg direkt auf die Systemhersteller zu. Das Problem dabei? Es ist ein sich Annähern an den Zielzustand, wobei es an konkreten Entscheidungsparametern fehlt. Ein erster Besuch am Messestand, gute Stimmung und eine gelöste Atmosphäre sorgen für ein schnelles Näherkommen und die Schritte zur Konkretisierung der Lösung werden umgehend in Angriff genommen, obwohl noch gar nicht umfassend klar ist, welche Anforderungen zentral sind. 

Die Alternative: Auf Basis der Umsetzung zahlreicher Evaluierungsprojekte haben wir bei Pantec einen sehr effizienten Prozess zur Evaluierung etabliert, der sicherstellt, dass die richtigen Kriterien effizient zum bestgeeigneten System führen!

Ausschlusskriterien als Prozessbeschleuniger

Der Pantec Evaluierungsprozess führt über fünf durchdachte, mit Checklisten und Fragebögen gestützten Phasen effizient zum passenden System. Durch eine frühzeitige Eingrenzung der potenziell relevanten Hersteller wird der Prozess massiv beschleunigt.

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Der Pantec Evaluierungsprozess für Vollsortiments-Steuerungssysteme: Effektiv zur Shortlist, effizient zur Entscheidung.

Zentrales Element dabei ist die Arbeit mit Ausschlusskriterien als Filterelement. Dabei handelt es sich um eindeutige Ausschlusskriterien, welche in einer frühen Phase definiert werden und die Liste möglicher Anbieter und Plattformen von Anfang an reduzieren. Das macht den Prozess in seiner Gesamtheit von Anfang an sehr schlank, da nur jene Lösungen ins Auge gefasst werden, welche allen kritischen Faktoren entsprechen.

Vorteile mit diesem Prozess

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Perfekter Steuerungspartner für Ihr Unternehmen

Sie bekommen im Endergebnis einen strategischen Steuerungspartner, der optimal zu Ihrem Unternehmen passt

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Keine bösen Überraschungen

Sie evaluieren auf Basis einer umfassenden Anforderungsliste und sind vor späten Überraschungen gefeit

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Die Entscheidung steht

Sie bekommen eine hohe Entscheidungssicherheit bei überschaubarem Aufwand

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Kaufmännisches Optimum

Mit der parallelen Evaluierung der Shortlistkandidaten haben Sie verhandlungstaktisch bis zur letzten Entscheidung die besten Karten

Der anstehende Steuerungswechsel hat das Potential, einen langfristigen strategischen Vorteil für Ihr Unternehmen zu generieren.

Machen Sie den nächsten Schritt! 


Gerne würden wir Ihnen nach einer kurzen telefonischen IST-Analyse einen auf Ihre Aufgabenstellung und Ausgangssituation zugeschnittenes Arbeitsmodell präsentieren.

Schreiben Sie uns eine E-Mail, wir melden uns bei Ihnen!

Ansprechpartner-HAnefeld-Markus


Markus Hanefeld

Business Development
T: +423 377 13 74
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