Autobestellung verändert Sicht auf Prozesse in Maschinenbauunternehmen


Manfred Peters sitzt in seinem Büro. Es ist Montag morgen, seine Entwickler trudeln nach und nach im Büro ein, durchaus engagiert, aber zunehmend resigniert. Sie wollen eine Lösung – genauso wie  der Vertriebsleiter des international tätigen Maschinenbauunternehmens, mit dem Manfred die anstehenden Projekte bespricht.
Der Laden knarzt und kracht an allen Ecken und Enden, weil sie mit  dem Workload nicht mehr nachkommen. Zudem macht der Vertrieb Druck, weil ihm die versprochenen Ressourcen zur Projektierung neuer Kundenaufträge nicht bereitgestellt werden. 

International tätige Maschinenbauunternehmen aus dem DACH-Raum leben von Ihrer Flexibilität - und bezahlen dafür einen hohen Preis. Gehört Ihres auch dazu?

Manfred beschäftigt auch sehr stark, dass seine Ingenieure voll im  Tagesgeschäft hängen - sie verbringen grosse Teile ihrer Zeit mit Adaptionen für Kundenprojekte. Für Weiterentwicklung hat Manfred kaum noch Ressourcen verfügbar.
Die Kunden wollen kaufen, aufgrund der Ressourcensituation wird es aber zunehmend schwieriger, die Kundenaufträge überhaupt zu spezifizieren.

Entwicklungsingenieure haben immer weniger Zeit für ihre Kernaufgaben - die Komplexität der Kundenprojekte erfordert sie in zunehmendem Masse!

Manfred erinnert sich an ein Gespräch mit seinem Geschäftsführer, welches vor einigen Wochen stattgefunden hat. Die beiden hatten nach vielen Verschiebungen endlich mal Zeit gefunden, auf ein Bier zu gehen, um die aktuellen Probleme zu besprechen. Manfreds Chef, Franz Peter, war ein visionär, fordernd, und oft ungeduldig. Manfred hatte irgendwie das Gefühl, dass es nichts bringen würde. Irgendwie Und redete den ganzen Abend die ganze Zeit von Skalierung und dass es doch möglich sein müsste.

Im Automobilbereich wäre es  heute undenkbar, ohne Konfigurator zu arbeiten. Warum nicht auch im Maschinenbau?